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  Konzert:
Sentimental Journey

 




 

A Sentimental Journey
Ein Frühlingskonzert der anderen Art

Am 25. April lädt der Schloßchor Hadersfeld mit Dirigent Daniel Valencia bereits zum dritten Mal zu einer musikalischen Reise durch die Schlager-Parade des 20. Jahrhunderts ein. Bei den ersten beiden Aufführungen dieses Nostalgie-Programms (am 20. und 21. März) war der Besucherandrang so groß, dass viele Musikfreunde keine Karten mehr bekommen haben. Nun gibt's eine weitere Chance, die "Hadersfelder" live zu erleben. Unterstützt wird das Konzert im neuen Zubau der Volksschule St. Andrä-Wördern von einer Band aus Lehrkräften der Musikschule StAW. Solistin Maria Brojer verleiht der "Sentimental Journey" – so der Titel des Abends – zusätzliche Glanzlichter.

Fotos vom Konzert am 20. März >

"Es gibt", sagt die Programmverantwortliche Dagmar Steindl, "eine Unmenge an tollen Schlagern und Hits. Viele davon begleiten uns über Jahrzehnte. Für jeden verläuft der Emotionsfaden woanders. Bei manchen Liedern kommen jedoch viele Fäden zusammen." Genau diese Songs, Evergreens aus den 1920er- bis zu den 1980er-Jahren, sind die Stationen einer musikalischen Reise "von Abba bis Zawinul".

Als Reiseleiter fungiert Dirigent Daniel Valencia, der die künstlerischen Geschicke des Chors seit 2005 lenkt. Valencia gilt unter Kennern als Spezialist für Alte Musik. Doch kaum jemand weiß, dass seine Wurzeln in der Rock- und Pop-Musik der 1960er-Jahre liegen. "Ich habe", erzählt der versierte Musiker, "als Jugendlicher daheim die Songs der Rolling Stones auf der Stromgitarre gespielt. Mit 16 bin ich dann zusammen mit einem Freund im Café aufgetreten. Zur Alten Musik bin ich erst später gekommen." Noch heute spielt Valencia einmal in der Woche in einer Pop-Formation – in der Musikschule Mauerbach, die er als Direktor leitet.

Dementsprechend ist der Ausflug in die Schlagerwelt des 20. Jahrhunderts für ihn eine spannende Herausforderung. Den mitreißenden Schlager-Mix serviert er mit viel Spaß und ein wenig Augenzwinkern: Ein Hauch von Broadway weht herüber bei Frank Sinatras "Strangers in the Night". Nostalgische Erinnerungen werden wach, wenn der Chor Conny Froboess' "Lady Sunshine" anstimmt. Und die Beatlemania der Roaring Sixties wird lebendig, wenn mit "Yesterday" einer der Paradesongs der vier Pilzköpfe aus Liverpool ertönt.

Schloßchor singt Zawinul

Dem St.-Andrä-Wörderner Ehrenbürger Joe Zawinul erweist der Schloßchor mit "Mercy, Mercy" seine Reverenz. Mit dieser Nummer ist der Austro-Jazzer einst weltberühmt geworden. Der Schloßchor wird diesen Hit auch bei der Eröffnung des neuen Volksschul-Zubaus singen. Und dabei gleich die Kulisse erproben, vor der dieses Frühlingskonzert der etwas anderen Art über die Bühne geht.

Unterstützt wird der Chor durch eine Band aus Lehrkräften der hiesigen Musikschule: Musikschul-Leiter Gottfried Brunnbauer steht als Bassist zur Verfügung, Edel-Jazzer Christian Gonsior spielt Saxophon, Ursula Schwarz Klavier und Bert Haßlinger Schlagzeug. Maria Brojer übernimmt einige Gesangs-Soli, und Chor-Mitglied Wolfram Weckwerth greift zur E-Gitarre.

"Wir sind", erläutert Chor-Obmann Walter Fickert, "bekannt für Motetten, klassische Stücke und für Volkslieder. Doch diesmal bringen wir ausschließlich Hits und Oldies. Ein lustvolles, aber auch gewagtes Unterfangen, mit dem wir bekanntes Terrain verlassen." Der Schloßchor singend und swingend ... Ein attraktives, unterhaltsames Konzert steht ins Haus.

Schloßchor Hadersfeld:
"A Sentimental Journey – von Abba bis Zawinul",

25. April um 18 Uhr
Zubau der VS St. Andrä-Wördern
(Greifensteiner Straße 22)

Zählkarten-Reservierung: sch@aon.at oder Tel. 0699 / 814 43 935
reservierte Karten bitte bis 20 Min. vor Beginn an der Abendkassa abholen, Restkarten dort erhältlich.



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